Tara-Gruppe fällt aus / dafür: Vortrag mit Sylvia Wetzel im GZ Hottingen


11. September 2014, 19.30 h im Gemeinschaftszentrum Hottingen

Terror und Gewalt scheinen zum Leben zu gehören, besonders in Umbruchzeiten. Wir kennen Geschichten über Gräueltaten aus dem Dreißigjährigen Krieg, aus der Französischen und Russischen Revolution, aus beiden Weltkriegen, aus Faschismus und Stalinismus, und aus den vielen lokalen Bürgerkriegen unserer Zeit. Wie kommt es zu Ausbrüchen von Gewalt und was könnte sie verringern oder gar völlig vermeiden? Können wir uns ein Leben ohne Gewalt vorstellen? Eine buddhistische Antwort auf Gewalt aller Arten ist der Bodhisattva-Weg. Bodhisattvas sind Menschen, die aus Gier, Hass und Verblendung erwachen wollen, nicht nur, um damit ihr eigenes Glück zu fördern, sondern zum Wohle aller. Der Vortrag stellt einige Thesen aus dem Buddhismus und aus dem Westen vor, die sich mit Ursachen und möglichen Bedingungen für eine Ende der Gewalt befassen.

Sylvia Wetzel, geb. 1949, ursprünglich Gymnasiallehrerin, befasst sich seit 1968 mit unterschiedlichen Wegen zur psychologischen und politischen Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition bei Lama Thubten Yeshe, Zopa Rinpoche, Rigdzin Shikpo (Michael Hookham) u.a. und zwei Jahre Praxis als Nonne. Wichtige Impulse kommen aus dem Rinzai-Zen, dem Theravada, dem Tara-Rokpa-Prozess. Mit ihrer gründlichen Reflektion von abendländischer Kultur und Philosophie und unserer Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus in Europa. Autorin von: Das Herz des Lotos, Fischer Spirit 1999. Hoch wie der Himmel, tief wie die Erde. Theseus 1999. Leichter Leben. Theseus 2002. Worte wirken Wunder. Theseus März 2007.

Unkostenbeitrag: CHF 20.-

Ort: Gemeinschaftszentrum (GZ) Hottingen, Gemeindestr. 54, 8032 Zürich.

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